Gartentipps

Pflegetipps für den perfekten Rasen

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Düngen…Mähen…Beregnen…Rasenfilz…Moos…Vertikutieren…PH-Wert…Unkraut

Diese Begriffe haben Sie bestimmt schon alle einmal gehört. Aber was bedeuten sie wirklich und was steckt dahinter? Ich werde nun näher auf die Bedeutung eingehen und Sie werden merken, daß man schon mit wenig Aufwand einen sehr ansehnlichen Rasen erhält.

Rasenmähen kann doch jeder, oder?

Was ist zu beachten?

  • regelmäßiger Schnitt ist wichtig für die Regeneration und Bestockung der Gräser
  • Messer sollten scharf und gewuchtet sein
  • erster Schnitt im Frühjahr etwa auf 60-70mm (nur anschneiden der Blattspitzen)
  • am besten 1-2 mal pro Woche mähen, dafür nicht zu tief (35-45mm)
  • bei Trockenheit oder Trockenlagen die Gräser höher stehen lassen (Beschattung des Bodens)
  • in schattigen Lagen auf 50-100mm schneiden (bei zu tiefem Schnitt droht Vermoosung)
  • Schnittgut entfernen

Beregnen, aber wie oft und wie viel?

Um den Pflanzen auch in Trockenperioden genügend Feuchtigkeit für das Wachstum zur Verfügung zu stellen und eine Austrocknung der Rasendecke zu verhindern, sollte man den Boden bewässern. Die genaue Wassermenge ist auch von der Lage des Grundstückes abhängig. Häufige Gaben mit geringen Wassermengen sind zu vermeiden, weil dann nur die oberste Bodenschicht durchfeuchtet wird und die Wurzeln der Rasenpflanzen an der Oberfläche bleiben. Dadurch ist die Belastbarkeit der Rasenfläche stark eingeschränkt.

Der Wasserverbrauch der Rasenflächen liegt bei einer Temperatur von 25-30° C bei ca. 3-4l/qm, bei 30° C und mehr liegt der Verbrauch um 5l/qm und mehr. Die benötigte Wassermenge sollte bei ca. 25 l/qm alle 3-6 Tage liegen. Zisternenwasser eignet sich am besten, da hierbei das “normale” Regenwasser genutzt werden kann. Diese Methode ist zugleich auch sehr Umweltfreundlich. Sollten Sie interresse an einer Regenwasserzisterne haben, beraten wir Sie gerne.

Düngung

Die Düngemenge und der Anwendungszeitpunkt hängen von der Bodenart, der Rasennutzung, der Witterung und der Düngeform ab. Dünger sollten ausschließlich nur bei Fachhändlern und Fachbetrieben gekauft werden, da hier die richtige Zusammensetzung, die Qualität und die Beratung sichergestellt werden kann.

Wie viel Nährstoffe benötigt mein Rasen?

  • Stickstoff ca. 5-25 g/qm
  • Phostphat ca. 3-8 g/qm
  • Kalium ca. 8-15 g/qm
  • Magnesium ca. 1-3 g/qm

Was bewirkt der jeweilige Nährstoff?

Stickstoff gelangt in Form von Ammonium- oder Nitrat-Ionen in die Pflanze. Stickstoff fördert das Wachstum und intensiviert die Grünfärbung. Die Düngung sollte in mehreren Teilgaben erfolgen. Bei Herbstgaben ist absolute Vorsicht geboten, da die Gräser zu viel Flüssigkeit enthalten und sehr anfällig auf Frost reagieren.

Phosphat wird zur Förderung der Wurzelbildung von Rasenflächen häufig zusammen mit anderen Pflanzennährstoffen als Grunddünger ausgebracht.

Kalium aktiviert viele Enzyme und stärkt die Zellwände. Bei sehr strapazierten Rasenflächen, sollte Kalium ausreichend vorhanden sein.

Magnesium ist wichtiger Baustein des Chlorophylls und wirkt bei der Phosphataufnahme durch die Pflanze.

Was tun gegen Moos?

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Ursachen für das Auftreten von Moos im Rasen:

  • häufig in schattigen Lagen
  • nasser Boden
  • wenn das Gras nur sehr langsam wächst
  • zu tiefes Mähen
  • unzureichende Nährstoffversorgung

Wie bekämpfe ich Moos dauerhaft?

  • auf ausreichende Nährstoffversorgung achten
  • Eisendünger (Eisensulfat) benutzen
  • Vertikutieren sollte vermieden werden, da meist mehr zerstört als repariert wird. Bitte immer nur als allerletzte Möglichkeit in Betracht ziehen

!!!Bei der Verwendung von Eisendüngern bzw. chemischen Mitteln immer vom Fachmann beraten lassen!!!

Neuvermoosung vorbeugen:

  • wöchentlich mähen
  • Schnitthöhe nicht unter 4-5 cm
  • Im schattigen Bereich nicht unter 5-6 cm
  • mind. 3 mal pro Jahr düngen (Langzeitdünger)
  • evtl. Bodenaktivator verwenden


siehe auch:

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